Kontinuierlich modulierte Frequenz Wellenradar
Die FMCW-Radar (Frequency Modulated Continuous Wave) löst den großen Verlust des CW-Radars: Entfernungsmessung. Der Trick: Die Sendefrequenz wird kontinuierlich variiert, meist als Dreiecks- oder Sägezahnschwinge (Sweep). Die Frequenz selbst wird zu einer solchen "Uhr".
Das Prinzip: Sobald ein Echo zurückkommt, wird der Sender bereits auf eine andere Frequenz geklaut. Differenz zwischen der momentanen Sendefrequenz und der empfangenen Echofrequenz — in Schwebung (f)b) — ist direkt proportional zur Dauer und damit zum Abstand:
R = (c × f)b) / (2 × S)
wobei:
fb = Schwebungsfrequenz: Differenz zwischen Sende- und Empfangsfrequenz (Hz)S = Sweep Rate: wie schnell sich die Frequenz ändert (Hz pro Sekunde)bei einer Dreiecksschwinge kann der Dopplerlift auch von der Auf- und Abflanke entfernt werden — Und so die Geschwindigkeit — gesondert zu bestimmen
Eigenschaften von FMCW:
- Maßnahme Abstand und Geschwindigkeit Niedrige, kontinuierliche Leistung.
- Ausgezeichnete Nahbereichsauflösung; kein Mindestbereich der Signifikanz.
- Klein, leicht und billig zu bauen (ein Chip) — Daher das Radar von Funkhöhenmessern, Automobilsensoren, Füllstandsmessern und Kurzstreckenüberwachungsradaren.
- Die geringe, gespreizte Leistung macht FMCW-Radare für klassische ESM-Empfänger relativ schwer zu erkennen: ein LPI-Radar (Geringe Wahrscheinlichkeit von Intercept). Moderne Navigations- und Überwachungsradare (und zum Beispiel Raketenhöhenmesser) verwenden aus diesem Grund FMCW.